![]() Weinbau Christoph ist ein kleiner Weinerzeuger, der im Jahr 2007 vom Baden-Badener Medienunternehmer Horst Koppelstätter zusammen mit seiner Frau Barbara Koppelstätter gegründet wurde. Der Wein wird mit Unterstützung des Winzers Volker Maier (Bühlertal und Baden-Baden) ausgebaut. Seine Familie betreibt seit fünf Generationen Weinbau im Baden-Badener Rebland. Der Diplom-Ingenieur für Weinbau und Oenologie Volker Maier leitet den Betrieb seit Sommer 2001 in eigener Regie. Die Rebflächen von Weinbau Christoph befinden sich in Neuweier (Altenberg) am Fuße der Yburg. Das Baden-Badener Rebland bildet den malerischen Übergang zwischen der Oberrheinischen Tiefebene und dem Schwarzwald. „Lieber a Bäuchle vom Esse als a Buckel vom Schaffe“ lautet ein altes badisches Sprichwort. Heute gilt: Das eine tun, das andere nicht lassen. In Baden wird längst genauso hart gearbeitet wie im übrigen Teil des Südwestens, doch verteidigt dieser Landstrich problemlos seinen Ruf als die deutsche Schlemmerbastion. Der römische Feldherr Lukullus hätte sich die Lippen geleckt in dieser liebenswerten Landschaft. Schlemmen wie Gott in Frankreich ist ein Slogan, der längst auch auf Baden Anwendung findet. Hechtklösschen in Rieslingsauce, gebratene Gänseleber mit Zimtbirnen, Frischlingsrücken, Spargel, Schnecken- oder Brennesselsüpple oder gar Zwetschgentörtle in Zimtsabayon... wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen! Hier im Baden-Badener Rebland paaren sich die feine Lebensart mit der sprichwörtlich badischen Liberalität. Diese Region ist von der Natur gesegnet. In den Weinbergen oder oben auf den Schwarzwaldhöhen öffnet sich bei klarem Wetter der Blick weit über die Oberrheinebene bis hinüber nach Straßburg, wo sich das weltberühmte Münster majestätisch vor den verschwommenen Umrissen der Vogesen abhebt. Die Ebene beidseits des Rheins kann die historisch gewachsenen Gemeinsamkeiten des alten alemannischen Raums nicht verleugnen. Geschichte, aber auch günstige klimatische Verhältnisse haben hier Land und Leute geformt. Warmluftströmungen vom Mittelmeer finden ihren Weg durch das Rhônetal und die burgundische Pforte und bringen gut temperierte Feuchtigkeit mit nicht allzu häufigen Niederschlägen. Die Schwarzwaldberge halten im Winter den Frost zurück. Kein Wunder, dass hier schon seit 2000 Jahren ein hervorragender Wein gedeiht. Die Römer hatten die Reben ins Badische gebracht. Essen und Trinken sind ein wichtiger Teil der Lebensphilosophie geworden. Es ist also alles andere als ein Zufall, dass die Hochburg der feinen deutschen Küche am Oberrhein entstanden ist. Was ist aber eine berühmte Küche ohne ihre Menschen? Hier in der Ortenau – auch das ist der alemannische Einfluss – versteht man es einfach, gut zu leben. Hier finden sich ungleich mehr Menschen, die sich als genussvoll und fröhlich charakterisieren lassen. So schließt sich der Kreis auf der Suche nach den Ursachen, weshalb sich gerade diese Region in den vergangenen Jahrzehnten den besten Namen unter Feinschmeckern und Weingenießern gemacht hat. Der Riesling von „Christoph“ gilt innerhalb kürzester Zeit als Geheimtipp. Die Philosophie lautet: Gute Qualität, möglichst wenig chemische Spritzmittel. Schnörkellos, gut zu trinken. Oder um es mit "Mr. Tagesthemen" Ulrich Wickert zu sagen: "... ein herrlich frischer und leichter Sommerwein mit schöner Frucht. Einfach zum Genießen!" |







